NVVN-Logo  

Frühjahrsexkursion Pfingstmontag 2015

Home
 
Vereinsziele
Barchetsee
Biotope
Pflegearbeiten
Nisthilfen
Artenförderung
Themen
Anlässe
Kontakt
Links
 

 

 

 

Sektionsvertreter vom Ober-, Unter-, Mittel- und Hinter-Thurgau, vom See, ehemalige und amtierende Vorstandsmitglieder des TVS besammeln sich in Herdern und bilden die 24 Personen grosse Gruppe. Am Treffpunkt begrüssen uns die typischen Siedlungsvögel wie Schwalben, Spatzen, Meisen, Finken und die Amsel. Angesagt ist eine Route von zwei Stunden, welche je nach Beobachtungen auch länger werden kann.

Rasch verlassen wir den Siedlungsraum, passieren eine Weide mit einem alten Obstbaumbestand. Es folgen die ersten Wiesenblumen und das Versprechen, dass wir noch eine preisgekrönte, umfangreiche Blumenwiese besichtigen werden. Exkursionsleiter Jakob Rohrer zeigt uns verschiedene Gräser-Arten, welche an ihrem Standort jeweils bestimmte Boden-Eigenschaften anzeigen.

Ein Neuntöter überfliegt uns und lässt sich kurz im Gehölz beobachten, für einzelne Anwesende bereits ein Höhepunkt. Vom Seebachtal her ruft der Kuckuck und wir hören eine Feldlerche in den Himmel aufsteigen, auch dies keine alltäglichen Gesänge mehr.

Wir erreichen die besagte grosse Blumenwiese, welche mit ihrer Artenvielfalt wirklich eine Augenweide ist. Dennoch zeigen sich die Falter heute leider nicht, ihnen ist der Himmel zu grau. Wir hören eine Grille fideln und das Gezirpe anderer Insekten.

Noch nicht einmal die halbe Marschstrecke haben wir zurückgelegt und doch sind bereits eineinhalb Stunden vergangen. So heisst es nun zuelaufe...ausgerechnet jetzt folgt der Aufstieg nach Kalchrain. Vom Waldweg aus hören wir bettelnde junge Buntspechte. Kurz darauf zieht ein Greifvogel unsere Aufmerksamkeit auf sich. Durch kollektives Beobachten und dank Recherchen mit modernsten Mitteln wird klar: das ist ein Wespenbussard. Ausser ihm beobachten wir noch fünf weitere Greife: Mäusebussard, Rot- und Schwarzmilan, Turm- und Baumfalke.

Der gaukelnde Flug einer auffällig schönen Libelle wirft erneut die Frage auf: was ist es? Das Fernrohr sorgt für genügend Distanz beim Beobachten und gute Artenkenntnis bringt Klarheit: es handelt sich um eine Blauflügel-Prachtlibelle. Zitat aus dem Fachbuch: "Zu Beginn der Flugzeit (Mai-September) sind sie oft weit vom Schlupfort entfernt (schnelle Fliessgewässer)".

Die Teilnehmer haben eine ausgedehnte, aber kurzweilige Früh-und Vormittagsexkursion erlebt und 36 Vogelarten feststellen dürfen. Das Einsetzen des Regens am Nachmittag, beschert erneut das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, mit der Sonne aufzustehen.

Klicken Sie in die Fotos, um sie zu vergrössern.

 
Fotos: Claude Besançon

zurück

vorwärts
   
    [Vereinsziele] [Barchetsee] [Biotope] [Pflegearbeiten] [Nisthilfen] [Artenförderung]
[Themen] [Anlässe] [Kontakt] [Links]