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Streifzug durch die Natur am Flughafen 19.4.2015

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Am Sonntag, den 19. April 2015 frühmorgens machte sich eine Gruppe von 21 Nüfermern auf zum Flughafen.
Paul Gerber, ausgebildeter Förster, setzte seine Freizeit ein, um eine Gruppe von Interessierten durch das Naturschutzgebiet innerhalb des Flughafengeländes zu führen. Ausser den Flugzeugen sind dort keine grossen Vögel erwünscht. Sie gefährden die Sicherheit des Flugverkehrs. Folglich muss das Gebiet für Milane und Konsorten unattraktiv gemacht werden, indem ihr bevorzugtes Beutetier, die Maus, möglichst dezimiert wird. Dies geschieht auf drei Arten: 1. Mit Mausefallen, 2. mit der Förderung von Mauswieseln und 3. mit dem regelmässigen Einsatz eines Mausers.

Es gibt da eine spezielle Mausefalle, die so konstruiert ist, dass sie der Fuchs öffnen kann und somit für die Gratisleerung der Fallen sorgt. Den Mauswieseln, die Mäuse auch in ihren unterirdischen Gängen fangen, werden an verschiedenen Stellen "Komfortwohnungen" angeboten, um ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotzdem braucht es zusätzlich noch den Mauser; 2014 hat er beispielsweise über sieben Tausend Mäuse im Schutzgebiet des Flughafens gefangen.

Krähen und Tauben, die sich im Tarmac-Areal aufhalten, werden mit unangenehmem Gestank weggeekelt in Form von Duftstoffdöschen, die auf ihren beliebten Ausguckstationen, wie beispielsweise den hohen Scheinwerferlampen, montiert werden.

Ein munterer Feldhase bot ein kurzes Intermezzo. Die Vegetation war noch nicht weit fortgeschritten, aber die riesige Anzahl Schlüsselblumen hat Eindruck gemacht, auch die drei Dämme eines Bibers.

Klicken Sie in die Fotos, um sie zu vergrössern.

 
© Fotos: Natur- und Vogelschutzverein Neunforn

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